Sprache:

OPTAPEB in der KI.ASSIST-Ergebnissbroschüre

In der Ergebnissbroschüre des Projekts KI.ASSIST wird OPTAPEB als KI-gestützte VR-Trainingsumgebung zur Emotionsbewältigung im SRH Berufsbildungswerk Neckargemünd vorgestellt. Die Broschüre beschreibt OPTAPEB als VR-Trainingsumgebung zur Emotionsbewältigung für Menschen mit Angstsymptomen, Schwierigkeiten in Sozialkontakten und Belastungen beim Übergang auf den Arbeitsmarkt. Für VTplus zeigt sich damit die Anschlussfähigkeit des OPTAPEB-Demonstrators über den ursprünglichen psychotherapeutischen Anwendungskontext hinaus – hin zur beruflichen Rehabilitation und zu begleiteten Übungsformaten für soziale Interaktion und Vortragssituationen.

KI-Technologien und berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Ergebnisse und Empfehlungen aus dem Projekt KI.ASSIST

Das vorgestellte System kombiniert VR-Brille, Steuerungsmodule und körpernahe Sensoren mit KI-Komponenten zur Emotionserkennung und -analyse, virtuellen Agenten sowie einer Rückmeldung für Fachkräfte und Teilnehmende. Ziel ist es, den Ablauf und die Effizienz zukünftiger Übungen weiter zu optimieren. In Neckargemünd wurde OPTAPEB insbesondere für die Erprobung bei Teilnehmenden mit sozialer Angst und ähnlichen Belastungen eingesetzt.

Aus VTplus-Sicht ist diese Einbindung besonders relevant, weil der OPTAPEB-Demonstrator damit in einen neuen Anwendungskontext übertragen wurde: von der psychotherapeutischen Forschung hin zu einer anwendungsnahen Erprobung in der beruflichen Rehabilitation. Dafür wurde der Demonstrator auf Basis des VT+ExpoCart3 bereitgestellt, technisch angepasst, installiert, dokumentiert und durch Schulungs- und Beratungsleistungen begleitet.

Neben der allgemeinen KI.ASSIST-Ergebnissbroschüre ist auch der vertiefende Ergebnisbericht „Die KI.ASSIST Lern- und Experimentierräume zur Erprobung KI-gestützter Assistenztechnologien. Von der Konzeption bis zur Umsetzung“ verfügbar. Darin wird der Einsatz von OPTAPEB im SRH Berufsbildungswerk Neckargemünd ausführlicher beschrieben und um praktische Details zum Lern- und Experimentierraum ergänzt, darunter das Setting, die begleiteten 45-minütigen Sitzungen sowie die Szenarien Vortrag und Lobbyszenario.

Damit zeigt die KI.ASSIST-Ergebnissbroschüre nicht nur die Anwendbarkeit von OPTAPEB im Umfeld KI-gestützter Assistenztechnologien, sondern auch die Anschlussfähigkeit der von VTplus entwickelten VR-Systeme für weitere Einsatzfelder im Bereich Training, Teilhabe und digitale Unterstützung.


Downloads


Installation und Inbetriebnahme des VTplus OPTAPEB VR-Systems im SRH Berufsbildungswerk Neckargemünd

Im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen dem OPTAPEB und dem KI.ASSIST Konsortium wurde das VTplus OPTAPEB VR-System für den Einsatz in der beruflichen Rehabilitation technisch überarbeitet, installiert und am SRH Berufsbildungswerk Neckargemünd in Betrieb genommen.

Die Inbetriebnahme erfolgte in Zusammenarbeit mit dem OPTAPEB Verbundpartner und VTplus Vertriebspartner Zentrum für Telemedizin Bad Kissingen.

VTplus OPTAPEB VR-System bei Installation und Einweisung im SRH Berufsbildungswerk Neckargemünd
Installation und Inbetriebnahme des VTplus OPTAPEB VR-Systems im SRH Berufsbildungswerk Neckargemünd. Foto: © Frank Holzheimer, Zentrum für Telemedizin Bad Kissingen.

Das System basiert auf dem VT+ExpoCart3 VR-Therapiesystem und wurde für die Erprobung im Lern- und Experimentierraum des SRH BBW Neckargemünd angepasst. Dazu gehören unter anderem die Integration der OPTAPEB-Software, die Erweiterung der Systemsteuerung, Funktionstests sowie die Einweisung der Anwenderinnen und Anwender vor Ort.

Mit dem OPTAPEB-System können virtuelle soziale Interaktionen und Vortragssituationen in kontrollierter Form durchgeführt werden. Ziel der Erprobung ist es, den Einsatz von Virtual Reality und KI-gestützter Emotionsbewältigung im Kontext beruflicher Rehabilitation zu untersuchen – insbesondere bei sozialen Belastungssituationen, Vortragsübungen und dem Übergang in Ausbildung oder Arbeitsleben, aber auch der Bewältigung von spezifischen Phobien.

Das Projekt KI.ASSIST untersucht, wie KI-gestützte Assistenztechnologien Menschen mit Behinderungen in beruflichen Bildungs- und Rehabilitationsprozessen unterstützen können. Der OPTAPEB-Demonstrator wurde hierfür als VR-Trainingsumgebung zur Emotionsbewältigung im SRH Berufsbildungswerk Neckargemünd erprobt.

Besonderer Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des SRH BBW Neckargemünd, insbesondere dem Bereichsleiter Medizin/Therapie/Psychologie-Psychiatrie P. Burkard, sowie B. Milluks vom KI.ASSIST Konsortium für die freundliche Unterstützung und gute Zusammenarbeit.

OPTAPEB wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.
Förderkennzeichen: 16SV7840

Foto: © Frank Holzheimer, Zentrum für Telemedizin Bad Kissingen. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Zentrums für Telemedizin Bad Kissingen.


EVElyn abgeschlossen: VR-gestützte Expositionsübungen für die ambulante Psychotherapie

Im BMBF-geförderten Verbundprojekt EVElyn („Effizienzsteigerung und Versorgungsoptimierung in der ambulanten Psychotherapie von Angststörungen“) hat VTplus sein Teilvorhaben zur Entwicklung und Erprobung eines VR-Therapie-Systems für ambulante Verhaltenstherapieübungen erfolgreich abgeschlossen.

Hintergrund: Warum VR für Expositionsübungen?

Expositionsübungen sind ein zentraler Bestandteil der Verhaltenstherapie bei Angststörungen. In der Praxis wird die klassische in-vivo-Exposition jedoch häufig durch organisatorischen Aufwand erschwert. Virtuelle Realität (VR) kann Konfrontationssituationen kontrolliert, wiederholbar und in Praxisräumen bereitstellen – als strukturiertes Werkzeug innerhalb leitlinienorientierter Psychotherapie.

Ziel des VTplus-Teilvorhabens

Ziel von VTplus war die Umsetzung eines anwenderzentrierten, einfach zu bedienenden VR-Therapiesystems für ambulante Konfrontationsübungen sowie die Untersuchung zentraler Faktoren für Bedienbarkeit, Interaktion, Verträglichkeit und Praxistauglichkeit. Dazu wurden Anforderungen für den therapeutischen Einsatz (inkl. relevanter medizinprodukterelevanter Rahmenbedingungen) erarbeitet und in ein integriertes Systemkonzept überführt.

Vorgehen: Von Nutzungskontext bis Praxistauglichkeit

Im Projekt wurden u. a. folgende Schritte umgesetzt:

  • Nutzungskontextanalyse und Ableitung von Anforderungen für den therapeutischen Einsatz
  • Systemkonzeption und Erprobung unterschiedlicher Architekturansätze
  • Iterative Umsetzung von Bedien-/Interaktionskonzepten und VR-Inhalten
  • Experimentalpsychologische Untersuchungen (u. a. Einfluss von Befragungs- und Navigationsmethoden auf Lernerfolg, CyberSickness, Präsenz- und Angsterleben)
  • Machbarkeitsstudie zur Praxistauglichkeit in enger Abstimmung mit den Projekt- und Therapieforschungspartnern

Ergebnis: Kompaktes VR-Therapie System mit breitem Übungsumfang

Als Projektergebnis wurde ein hoch integrierter, mobiler VR-Therapie-Demonstrator entwickelt, der für psychotherapeutische Konfrontationsübungen ausgelegt ist. Die finale Demonstrator-Version umfasste 14 virtuelle Umgebungen zur Reizkonfrontation mit Variationsmöglichkeiten und begleitender Dokumentation.

Befragungs-Highlights: Hohe Nutzungsbereitschaft

Im Rahmen einer Vorstudie mit evaluierten Systemschulungen (Teilauswertung von 32 Teilnehmenden) wurde die Nutzerakzeptanz mit dem Technology Usage Inventory (TUI) erhoben. Die Ergebnisse zeigen eine überdurchschnittlich hohe Nutzungsabsicht:

  • „Würden Sie Zugang zu diesem VR-Therapie-System haben wollen?“: 90%
  • „Würden Sie dieses VR-Therapie-System nutzen?“: 80,6%
  • Skepsis gegenüber dem VR-Therapie-System wurde sehr gering bewertet (2,45 von 7)

Partner & assoziierte Partner: Zusammenarbeit als Erfolgsfaktor

EVElyn wurde im Verbund mit Partnern aus Mensch-Technik-Interaktion, Psychotherapie und VR-Systementwicklung umgesetzt.

Assoziierte/kooperierende Partner (Nutzungskontext, Versorgungsforschung & Implementierung)

Das Projekt wurde zudem beratend durch die AOK Baden-Württemberg begleitet (u. a. zur Erstattungs-Perspektive und einer Etablierung über Pilotprojekte und Individualverträge).

Besonderer Dank gilt den Verbund- und Therapieforschungspartnern für die hervorragende Zusammenarbeit.

Anschlussfähigkeit

Das Projekt EVElyn legte wesentliche Grundlagen für die Weiterentwicklung des mobil einsetzbaren VT+ExpoCart3 Systems, validierte therapeutische VR-Umgebungen und die behördliche Eintragung aktiver Medizinprodukte.


Projekt: EVElyn – Effizienzsteigerung und Versorgungsoptimierung in der ambulanten Psychotherapie von Angststörungen
Teilvorhaben VTplus: VR-Demonstrator für ambulante Verhaltenstherapieübungen / VR-Konfrontation
Förderkennzeichen: 13GW0169B
Laufzeit: 01.10.2016 – 30.09.2020


VR in healthcare VTplus Beitrag auf dem MEDICA HEALTH IT FORUM

VTplus präsentierte im Rahmen des MEDICA HEALTH IT FORUM Sitzung Virtual care & digital therapeutics wie VR zur Therapie von Ängsten eingesetzt werden kann und erläuterte die wissenschaftlichen Hintergründe.

In der anschließenden Podiums Diskussion stand Mathias Müller, Geschäftsführer der VTplus GmbH für Fragen zur Verfügung und ging auf die Vorteile virtueller Realität im Vergleich zu Übungen in Realität (in-vivo) ein.
Das Forum war auf der wieder in Präsenz statt findenden Medica gut besucht und wurde im Live-Stream besonders frequentiert.

VT+Expo3 Release 2021-06

Mit dem Release 2021-06 legt VTplus den Schwerpunkt auf Bedienkomfort und Individualisierung.
Neue Steuerungsoptionen, überarbeitete Menüs und automatische Datensicherungen verbessern die Benutzerfreundlichkeit und Systemstabilität im täglichen Einsatz.

Funktions- und Systemmerkmale

  • Lautstärkeregler getrennt für VR-Brille und VR-Kontrollmonitor
  • Audio-Level Overlay Anzeige und konfigurierbarer Signalton bei Änderung
  • Datum, Uhrzeit Kontrollbildschirm Overlay Anzeige
  • Frei belegbare Hotkeys
  • Modernisierte Benutzeroberfläche mit wählbaren Farbschemata
  • Automatische Sicherung der Benutzerdatenbank

Anwendernutzen

Dieses Update ermöglicht eine schnelle Anpassung während laufender Sitzungen, eine bessere Übersicht durch klare Menüstrukturen und erhöhte Datensicherheit durch automatische Backups.


Hinweis: Das Release 2021-06 stellt eine Funktions- und Usability-Erweiterung innerhalb der bestehenden CE-Konformität gemäß Richtlinie 93/42/EWG dar. Die vorgenommenen Änderungen betreffen ausschließlich die Benutzeroberfläche, Steuerung und Datensicherung und verändern weder Zweckbestimmung noch Risikoklasse des Medizinprodukts.

Virtuelle Realität mit Neurofeedback zur Behandlung chronischer Schmerzen – VirtualNoPain

Mit einer neuen Methode will ein Forschungsverbund aus industriellen und universitären Partnern chronische Schmerzen lindern. Das von der Bundesregierung geförderte Verbundprojekt setzt dabei auf Virtuelle Realität und Neurofeedback.

Schematische Darstellung der geplanten Anwendung. Nutzer tauchen mittels eines Head-Mounted Displays in eine virtuelle Welt ein. Zur Maximierung der Schmerzreduktion lernen die Nutzer ihre Gehirnaktivität zu regulieren. Bild: VTplus GmbH und Brain Products GmbH

Schematische Darstellung der geplanten Anwendung. Nutzer tauchen mittels eines Head-Mounted Displays in eine virtuelle Welt ein. Zur Maximierung der Schmerzreduktion lernen die Nutzer ihre Gehirnaktivität zu regulieren. Bild: VTplus GmbH und Brain Products GmbH

Chronische Schmerzen verursachen bei Betroffenen oft ein langanhaltendes Leiden und schränken ihr Leben in gravierendem Maße ein. Eine alleinige medikamentöse Therapie ist langfristig wenig wirkungsvoll und mit Nebenwirkungen verbunden. Der Forschungsverbund „VirtualNoPain“ entwickelt im Verbund mit Partnern aus dem Bereich Gesundheit/Medizintechnik eine neue Methode, um chronische Schmerzen nebenwirkungsfrei zu behandeln und die Lebensqualität der Betroffenen zu steigern. Virtuelle Realität (VR) bietet die Möglichkeit, in computersimulierte Welten einzutauchen, die das Schmerzerleben verringern können. VirtualNoPain zielt darauf ab, die Schmerzreduktion mittels VR zu maximieren. Dabei kommt als Ergänzung zur VR erstmalig ein Neurofeedback-Training zum Einsatz. Mittels Neurofeedback können Nutzerinnen und Nutzer lernen, bestimmte Gehirnaktivitäten selbst zu regulieren. Sie erhalten dafür Rückmeldungen über Gehirnsignale, die ansonsten nicht bewusst wahrgenommen werden können.

Interdisziplinäre Expertise mit spezialisierten Partnern aus Industrie und Wissenschaft

Das Konsortium besteht aus hoch spezialisierten industriellen Partnern, wie dem Verbundkoordinator VTplus GmbH, einem Medizinproduktehersteller mit Produkten zum Einsatz virtueller Realität für Forschung und Therapie, der Brain Products GmbH als einem führendem Hersteller von EEG-Systemen im Bereich der neurophysiologischen Forschung, sowie der ZTM Bad Kissingen GmbH als Spezialist für telemedizinische Systeme und digitale Vernetzung. Wissenschaftliche Partner mit anerkannter Expertise in den Bereichen Schmerz- und Angststörungen sind die Universität Würzburg, der Lehrstuhl für Psychologie I – Biologische Psychologie, Klinische Psychologie und Psychotherapie (Prof. P. Pauli), die Arbeitsgruppe Interventionspsychologie (Prof. A. Kübler) mit ausgewiesener Expertise im Bereich von Neurofeedback und Gehirn-Computer Schnittstellen, sowie der Arbeitsgruppe Schmerz der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Würzburg, mit langjähriger Expertise in der klinischen und experimentellen Schmerzforschung (Prof. C. Sommer).

Finanziell gefördert wird das Projekt „VirtualNoPain“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), im Fachprogramm Medizintechnik mit knapp zwei Millionen Euro (Förderkennzeichen 13GW0343).

Kontakt

VTplus GmbH – Verbundkoordinator VirtualNoPain
Prof. Dr. J. Müller
An den Breiten 4, 97078 Würzburg

eMail: VirtualNoPain@vtplus.eu | Tel. +49 931 306 997 542

VTplus GmbH Kontaktformular
Projekt Information: www.virtual-no-pain.de

Verbundpartner:


Verbundvorhaben Titel: Kombination von virtueller Realität (VR) und Brain-Computer-Interface (BCI) zur Therapie chronischer Schmerzen (VirtualNoPain)
gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung
Bekanntmachung: „Chronische Schmerzen – Innovative medizintechnische Lösungen zur Verbesserung von Prävention, Diagnostik und Therapie“
Laufzeit: 01.07.2020 – 31.12.2023
FKZ: 13GW0343

blank

Weiterführende Informationen

Weitere Berichte zu Ergebnissen und Veranstaltungen rund um VirtualNoPain und VR-/BCI-basierte Schmerztherapie finden Sie unter: Beiträge zum Projekt VirtualNoPain ›.


VT+ExpoCart 2/3 – DIMDI-Registrierung durch die zuständige Marktüberwachung abgeschlossen

Die Systeme VT+ExpoCart2 (DIMDI-Formularnr. 00290890) und VT+ExpoCart3 (Formularnr. 00307574) wurden bei der Regierung der Oberpfalz, Gewerbeaufsichtsamt Regensburg (DE/CA59) gemäß §§ 25 und 30 Medizinproduktegesetz (MPG) ordnungsgemäß angezeigt und zum 18. August 2020 eingetragen.

Klassifizierung & Zweckbestimmung

  • Medizinprodukt Klasse I, aktives, nicht-invasives Gerät für vorübergehende Anwendung
  • Zweckbestimmung: VR-Expositionssystem zur Unterstützung psychotherapeutischer Interventionen im Rahmen verhaltenstherapeutischer Verfahren
  • Sicherheitsbeauftragter nach § 30 Abs. 2 MPG benannt zum 26.09.2019 und der zuständigen Behörde gemeldet

Hinweis: Die Anzeige bei der zuständigen Behörde erfolgte im Rahmen der gesetzlichen Verpflichtungen für Hersteller von Medizinprodukten der Klasse I nach §§ 25 und 30 MPG.

VT+Expo3 Release 2020-08

Mit dem Release 2020-08 wird die nächste Entwicklungsstufe der Systemplattform VT+Expo3 eingeführt.
Die Version integriert erstmals Eyetracking-Funktionalität, interaktive Bewegungssteuerung und adaptive virtuelle Umgebungen für verhaltenstherapeutische Expositionsanwendungen.

Funktions- und Systemmerkmale

  • Live-Eyetracking mit Blickverlauf-Darstellung und Anzeige von Häufigkeiten
  • Hinsetzen / Aufstehen durch natürliche Bewegung oder über Controller-Interaktion optimiert
  • Erweiterte Szenarien für Höhen-, Spinnen- und Sozialangst-Simulationen mit verbesserter Licht-, Farb- und Audioabstimmung
  • Optimierte Benutzeroberfläche

Anwendernutzen

Die neue Systemgeneration ermöglicht eine objektiv nachvollziehbare Exposition durch Blickverfolgung, realistischere Bewegungsinteraktion und verkürzte Vorbereitung der Sitzung durch intuitive Steuerung.


Hinweis: Dieses Release erweitert die Software- und Hardware-Funktionalität innerhalb der bestehenden CE-Konformität gemäß Richtlinie 93/42/EWG.
Die Änderungen betreffen ausschließlich Funktions- und Usability-Aspekte und verändern weder Zweckbestimmung noch Risikoklasse des Medizinprodukts.

KI-gestützte Emotionsbewältigung mit VR – OPTAPEB Präsentation | Video Beitrag

Das BMBF geförderte Verbundprojekt OPTAPEB präsentiert den Stand des Projekts „Optimierung der Psychotherapie durch Agentengeleitete Patientenzentrierte Emotionsbewältigung“ auf dem Kongress des Projektträgers VDI/VDE Innovation + Technik GmbH. Im Video stellt Prof. Dr. Andreas Mühlberger als Verbundkoordinator ein Gesamtsystem für Verhaltensübungen mit virtueller Realität für soziale Interaktionen vor. Dr. Leon Kroczek führt eine multimodale Verhaltens- und Emotionserfassung am Projekt Demonstrator vor.


Durch Anklicken des obigen Videos erklären Sie sich mit der Anzeige durch Youtube und der dafür notwendigen Datenübertragung laut Google Datenschutzerklärung ›› einverstanden.

VTplus ist im Projekt verantwortlich für die interaktiven virtuellen Therapieszenarien in welchen der Patient auf natürliche Art und Weise mit virtuellen Menschen interagieren kann. Das System verarbeitet zusätzlich körpernahe Daten und kann so den Therapieverlauf anpassen und dem Therapeuten über eine grafische Oberfläche aufbereitete Informationen zum Zustand des Patienten zur Verfügung stellen.

Weitere Informationen auf der OPTAPEB-Projekt-Homepage unter optapeb.vtplus.eu oder gerne persönlich bei:
Teilprojekt VTplus GmbH | Prof. Dr. J. Müller | optapeb@vtplus.eu


CE-Konformität der Systeme VT+ExpoCart2 und VT+ExpoCart3 bestätigt

Die VTplus GmbH erklärt die Konformität der Systeme VT+ExpoCart2 und VT+ExpoCart3 nach den Bestimmungen der Richtlinie 93/42/EWG über Medizinprodukte (MDD).
Die Produkte wurden gemäß Anhang VII bewertet und als Medizinprodukte der Klasse I (nicht invasiv, vorübergehende Anwendung) eingestuft.


Produktmerkmale

  • Nichtinvasives Expositionssystem mit virtueller Realität zur Durchführung von Konfrontations- und Verhaltensübungen
  • Betrieb über eine geschlossene Benutzeroberfläche mit standardisierten Szenarien
  • Dokumentierbare Anwendung durch eingewiesene Fachanwender
  • Standardisierte Protokollierung des Therapieverlaufs
  • Maximale Anwendungsdauer pro Sitzung: unter 60 Minuten

Technische Ausstattung

  • VR-Headset, Kontrollmonitor und Touch-Steuerung in geschlossener Systemumgebung
  • Desinfizierbare Patient- und Bedienoberflächen
  • Optionale Erweiterung um periphere Physiologie-Erfassung (nur VT+ExpoCart2)

Anwendungsbereiche

  • Einsatz durch qualifizierte Fachkräfte in Verhaltenstherapie, Psychotherapie, Forschung und Lehre
  • Die Ersteinweisung erfolgt durch eine zweistündige, standardisierte und evaluierte Schulung als Teil der sachgerechten Einweisungspflicht gemäß § 10 MPBetreibV

Die zum Zeitpunkt der CE-Konformitätserklärung am 22.03.2020 vorliegenden technischen Unterlagen, Anwenderinformationen und Schulungskonzepte bildeten die Grundlage der Bewertung nach Anhang VII der Richtlinie 93/42/EWG.

VTplus Präsentation
VTplus Präsentation
VTplus VR-Therapie VR-HealthCare
VTplus Poster