Angsterkrankungen gehören zu den häufigsten psychischen Störungen und umfassen unter anderem spezifische Phobien, soziale Angststörungen, Panikstörungen, agoraphobische Beschwerden sowie weitere belastungs- und vermeidungsbezogene Störungsbilder. Typisch sind ausgeprägte Angstreaktionen, körperliche Anspannung, Erwartungsangst und Vermeidungsverhalten, die Alltag, soziale Teilhabe, berufliche Situationen oder therapeutische Prozesse erheblich beeinträchtigen können. Evidenzbasierte psychotherapeutische Behandlungen beinhalten insbesondere kognitive Verhaltenstherapie und Expositionsverfahren.
Diagnostisch werden Angsterkrankungen in der ICD-10-GM unter anderem den phobischen Störungen und anderen Angststörungen zugeordnet. Dazu zählen beispielsweise spezifische Phobien, soziale Phobien, Agoraphobie, Panikstörungen und generalisierte Angststörungen. Die genaue diagnostische Einordnung erfolgt im klinischen Kontext; für die psychotherapeutische Behandlung ist insbesondere relevant, welche Situationen, Reize oder körperlichen Angstsymptome Vermeidungsverhalten auslösen und therapeutisch bearbeitet werden sollen.
VR-gestützte Exposition zur Angst-Therapie
Virtuelle Realität kann bei Angststörungen als unterstützendes Werkzeug eingesetzt werden, um Expositions- und Verhaltensübungen kontrolliert, wiederholbar und individuell abstufbar zu gestalten. Dabei werden angstauslösende oder vermeidungsrelevante Situationen in einer interaktiven virtuellen Umgebung therapeutisch erlebbar gemacht. Therapeutinnen und Therapeuten können Reize, Schwierigkeitsgrade, Wiederholungen und Kontextvariationen gezielt steuern und an den Behandlungsverlauf anpassen.
Besonders relevant ist VR-gestützte Exposition bei Situationen, die in der realen Umgebung nur eingeschränkt verfügbar, organisatorisch aufwendig oder schwer kontrollierbar sind. Dazu zählen unter anderem Höhenangst, Flugangst, Spinnenangst, Klaustrophobie, soziale Ängste, Vortragssituationen, Bewerbungsgespräche oder weitere interaktive soziale Situationen. In der Fachliteratur wird hierfür auch der Begriff Virtual Reality Exposure Therapy (VRET) verwendet.
Der Einsatz von VR ersetzt keine leitliniengerechte psychotherapeutische oder psychiatrische Behandlung. VR-Therapie bei Angststörungen ist vielmehr als Werkzeug innerhalb eines therapeutischen Gesamtkonzepts zu verstehen: Expositionsschritte werden vorbereitet, therapeutisch begleitet, nachbesprochen und in den weiteren Behandlungsverlauf eingebettet.
Nachfolgend finden Sie Beiträge von VTplus zu VR-gestützter Exposition bzw. Virtual Reality Exposure Therapy (VRET) bei Angsterkrankungen, Praxiserfahrungen aus klinischen und ambulanten Settings sowie relevante Verbundprojekte zur Therapie- und Versorgungsforschung wie EVElyn und OPTAPEB. Die Beiträge zeigen, wie virtuelle Realität in psychotherapeutische Behandlungskonzepte, Forschung, Weiterbildung und Systementwicklung eingebunden werden kann.
Weiterführende Informationen
Einen vertiefenden Überblick zu klinischen Einsatzfeldern, typischen Expositionsübungen, wissenschaftlicher Evidenz, Sicherheit und Informationen für Behandlungseinrichtungen finden Sie im Beitrag VR-Therapie bei Angststörungen.
Weitere Grundlagen zu Einsatzfeldern, Evidenz, Verträglichkeit und medizintechnischer Einordnung finden Sie im VR-Therapie Überblick.
Beiträge zu Angst als Symptom, Belastungsreaktion und therapeutischem Anwendungsfeld finden Sie unter Angst.
Beiträge zur therapeutisch geplanten Konfrontation in virtuellen Umgebungen finden Sie unter Virtuelle-Realität-Exposition.
Informationen zu medizinisch zertifizierten VR-Komplettsystemen für Kliniken, psychotherapeutische Ambulanzen und Forschungseinrichtungen finden Sie im Bereich VT+ VR-Therapie Systeme.
Weitere Informationen zu wissenschaftlichen Projekten, der VT+ VR-Plattformtechnologie und klinischen Anwendungsfeldern finden Sie im Bereich Forschung und Entwicklung.
Workshop Virtual Reality in der Kinder- und Jugendpsychotherapie
Der Workshop wurde von Anna Felnhofer, Universität Wien, Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, und Theresa F. Wechsler, Universität Regensburg, Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie, geleitet. Im Mittelpunkt stand der fachgerechte Einsatz von Virtual Reality in der Kinder- und Jugendpsychotherapie, insbesondere bei Angststörungen.
Im Workshop wurden Grundlagen, Anwendungsmöglichkeiten und praktische Herausforderungen des Einsatzes von Virtual Reality in der Behandlung von Angststörungen im Kindes- und Jugendalter vorgestellt. Die Kongressankündigung weist darauf hin, dass für Erwachsene bereits eine solide Evidenz zum Einsatz Virtueller Realität bei Angststörungen vorliegt, während die Studienlage für Kinder und Jugendliche noch begrenzter ist. Zugleich werden in der Forschung besondere Potenziale gesehen, etwa durch niedrigere Einstiegshürden für Konfrontationen mit angstauslösenden Reizen sowie durch motivationale Zugänge über altersgerechte und interaktive VR-Inhalte.
Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in den Einsatz von VR in Forschung und Praxis, in Fallbeispiele, Handlungsprinzipien, mögliche Stolpersteine und Gestaltungsmöglichkeiten für VR-gestützte Expositionen. Thematisiert wurden unter anderem die Auswahl geeigneter Inhalte, die Integration in therapeutische Abläufe, technische Barrieren, Cybersickness sowie verfügbare VR-Systeme und regulatorische Anforderungen. Im Rahmen einer Selbsterfahrung konnten die Teilnehmenden VR-Anwendungen unmittelbar erleben und reflektieren.
Bereitstellung eines VT+ExpoCart3 VR-Therapiesystems
Für die praktische Demonstration stellte VTplus ein VT+ExpoCart3 VR-Therapiesystem bereit. Das System ist als kompaktes, bewegliches VR-Therapiesystem für den Einsatz in ambulanten und klinischen Settings ausgelegt und ermöglicht die Durchführung kontrollierbarer VR-gestützter Expositions- und Verhaltensübungen.
Das VT+ExpoCart3 verbindet VR-Brille, Rechentechnik, therapeutische Steuerungsoberfläche, Kontrollmonitor und ausgewählte virtuelle Umgebungen in einem integrierten Gesamtsystem. Dadurch können therapeutische Übungen in virtueller Realität strukturiert vorbereitet, durchgeführt und begleitet werden.
VTplus VR-Therapiesysteme in der therapeutischen Praxis
Neben dem beim DPK 2026 bereitgestellten VT+ExpoCart3 wird in der Hochschulambulanz für Psychotherapie der Uni-Regensburg ein VT+ExpoCart2 VR-Therapiesystem eingesetzt. Das VT+ExpoCart2 ist als stationäres VR-Therapiesystem ausgelegt und kann je nach Ausstattung zusätzlich für Therapieforschung und Datenerhebung erweitert werden.
Die Bereitstellung des VT+ExpoCart3 auf dem DPK 2026 knüpft an den langjährigen Einsatz von VTplus-Systemen in psychotherapeutischer Praxis, klinischer Forschung und universitärer Therapieforschung an. Virtuelle Realität kann dabei als kontrollierbares Werkzeug eingesetzt werden, um Expositions- und Verhaltensübungen unter therapeutischer Anleitung vorzubereiten und durchzuführen.
Das bereitgestellte VT+ExpoCart3 wurde vor dem Kongresseinsatz einer aktuellen sicherheitstechnischen Überprüfung unterzogen und vor Ort für die praktische Demonstration eingerichtet.
Wir bedanken uns bei den Referentinnen für die exzellente Leitung des Workshops und bei allen Teilnehmenden für das rege Interesse. Es war uns eine Freude, diesen wichtigen Austausch zur Weiterentwicklung der psychotherapeutischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen technisch zu unterstützen!
Transparenzhinweis
Das im Workshop eingesetzte VT+ExpoCart3 VR-Therapiesystem wurde von VTplus auf fachliche Anfrage der Workshopleitung für die praktische Demonstration im Rahmen des Workshops unentgeltlich und zeitlich befristet bereitgestellt. Die Bereitstellung umfasste die technische Einrichtung, Inbetriebnahme, Einweisung und anschließende Abholung des Systems.
Es erfolgten keine Zahlungen oder Vergütungen an die Workshopleiterinnen. Es bestand keine bezahlte Kooperation mit den Workshopleiterinnen und keine Einflussnahme von VTplus auf die fachlichen Inhalte des Workshops. Die Vorführung diente der Fortbildung und Selbsterfahrung im Workshop-Kontext und stellte keine Patientenbehandlung dar.
Im Rahmen der Fortbildungsveranstaltung, dem 9. Würzburger Psychotherapietag wurde das VR-Therapiesystem VT+ExpoCart3 am Zentrum für Psychische Gesundheit des Universitätsklinikums Würzburg eingesetzt.
Im Workshop „Virtuelle Realität in der Psychotherapie“ unter Leitung von M.Sc.-Psych. Benedikt Schröder, Psychologischer Psychotherapeut an der Hochschulambulanz für Psychotherapie der Universität Regensburg, konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den praktischen Einsatz virtueller Realität in der Psychotherapie direkt erleben.
Die Fortbildungsveranstaltung verdeutlichte, wie VR-Expositionstherapie mit dem VT+ExpoCart3 unter anderem bei Angststörungen wirksam eingesetzt werden kann. Die Veranstaltung zeigte praxisnah, wie niedrigschwellig und kontrolliert VR-gestützte Expositionen in therapeutische Behandlungsabläufe integriert werden können.
Foto: VT+ExpoCart3 VR-Therapiesystems beim 9. Würzburger Psychotherapietag – Vorbereitung für den Workshop „Virtuelle Realität in der Psychotherapie“.Foto: Anlieferung des VT+ExpoCart3 zur Fortbildungsveranstaltung des 9. Würzburger Psychotherapietags am Uniklinikum Würzburg.
Fotos: Aufbau und Einsatz des VT+ExpoCart3 beim 9. Würzburger Psychotherapietag (VTplus GmbH, 2024)
Transparenzhinweis
Das im Workshop eingesetzte VT+ExpoCart3 VR-Therapiesystem wurde von VTplus auf fachliche Anfrage der Workshopleitung für die praktische Demonstration im Rahmen des Workshops unentgeltlich und zeitlich befristet bereitgestellt. Die Bereitstellung umfasste die technische Einrichtung, Inbetriebnahme, Einweisung und anschließende Abholung des Systems.
Es erfolgten keine Zahlungen oder Vergütungen an den Workshopleiter. Es bestand keine bezahlte Kooperation mit dem Workshopleiter und keine Einflussnahme von VTplus auf die fachlichen Inhalte des Workshops. Die Vorführung diente der Fortbildung und Selbsterfahrung im Workshop-Kontext und stellte keine Patientenbehandlung dar.
Veranstaltung:9. Würzburger Psychotherapietag (Programm-PDF, UKW) Veranstaltungsort: Zentrum für Psychische Gesundheit, Uniklinikum Würzburg Workshop-Leitung: M.Sc.-Psych. Benedikt Schröder, Universität Regensburg Datum: 12. Oktober 2024
Virtuelle Realität erlaubt es, den Umgang mit angstauslösenden Situationen in einem geschützten Rahmen zu üben. Durch Angst-Konfrontation bzw. Exposition in virtueller Realität können Patientinnen und Patienten im Rahmen einer Therapie die Erfahrung machen, dass gefürchtete Konsequenzen nicht eintreten und sie mit ihrer Angst umgehen können.
Die Expositionstherapie mit virtueller Realität, auch Virtual Reality Exposure Therapy (VRET), ermöglicht Konfrontations- und Verhaltensübungen in kontrollierbaren virtuellen Situationen. Therapeutinnen und Therapeuten können angstauslösende Reize schrittweise bereitstellen, die Intensität anpassen und Übungen wiederholen – direkt in Klinik, Ambulanz oder Praxis.
VTplus entwickelt CE-gekennzeichnete, in der Medizinproduktedatenbank des BfArM eingetragene VR-Therapiesysteme für professionelle Anwenderinnen und Anwender in Psychotherapie, Psychiatrie, Psychosomatik, welche zusätzlich für Therapieforschung einsetzbar sind. Die Systeme unterstützen leitlinienorientierte Expositionsübungen mit virtueller Realität, insbesondere dann, wenn reale Konfrontationsübungen organisatorisch schwierig, nicht verfügbar oder nur eingeschränkt durchführbar sind.
Einen kompakten allgemeinen Einstieg in Virtuelle Realität, VR-Therapie, VR-Therapieforschung, Verträglichkeit und medizintechnische Aspekte bietet die Seite VR-Therapie Überblick. Nachfolgend wird, darauf aufbauend der Einsatz virtueller Realität bei Angststörungen und VR-gestützten Expositionsübungen vertieft.
Expositionstherapie mit Virtueller Realität
Bei vielen Angststörungen spielt Vermeidung eine zentrale Rolle. Betroffene meiden Situationen, Orte, Tiere oder soziale Situationen, die Angst auslösen. In der Verhaltenstherapie werden solche Situationen im Rahmen von Expositionsübungen gezielt und therapeutisch begleitet aufgesucht.
Virtuelle Realität erweitert diese Möglichkeiten. Statt eine reale Situation aufwendig herzustellen, kann eine vergleichbare Situation in einer virtuellen Umgebung dargestellt werden. Patientinnen und Patienten erleben die Situation über eine VR-Brille, während Therapeutinnen und Therapeuten den Ablauf beobachten, steuern und anpassen können.
Konfrontations- und Verhaltensübungen mit virtueller Realität ermöglichen den Therapeutinnen und Therapeuten die vollständige und detaillierte Kontrolle der Situation. Die Expositionsschritte sind individuell abstufbar und beliebig wiederholbar. Die Konfrontationsübungen können in wechselnden und anpassbaren Kontexten sowie wetter- und umgebungsunabhängig durchgeführt werden.
Die VR ersetzt dabei nicht die psychotherapeutische Behandlung, sondern dient als kontrollierbares Werkzeug innerhalb eines professionellen Therapieprozesses.
VR-Therapie bei Angststörungen
Angststörungen können sich auf sehr unterschiedliche Situationen beziehen. Dazu gehören spezifische Phobien, soziale Ängste oder auch Situationen, in denen körperliche Angstsymptome, Erwartungsangst und Vermeidung den Alltag stark einschränken.
VR-gestützte Expositionsübungen eignen sich besonders für Situationen, die in der therapeutischen Praxis schwer planbar, schwer erreichbar oder mit hohem organisatorischem Aufwand verbunden sind. Typische Anwendungsfelder sind unter anderem Höhenangst, Flugangst, Spinnenangst, Klaustrophobie, soziale Ängste, Vortragssituationen, Bewerbungsgespräche oder soziale Interaktionen.
Entscheidend bleibt dabei immer die fachliche Einbettung in Diagnostik, Indikationsstellung, Therapieplanung und therapeutische Begleitung.
Vorteile virtueller Expositionsübungen
Virtuelle Realität bietet für Expositions- und Verhaltensübungen mehrere praktische Vorteile:
vollständige und detaillierte Kontrolle der Situation durch Therapeutinnen und Therapeuten
individuell abstufbare Expositionsschritte
beliebig wiederholbare Übungen
Übungen in wechselnden und anpassbaren Kontexten
wetter- und umgebungsunabhängige Durchführung
geringerer logistischer Aufwand gegenüber realen Expositionen
Durchführung in geschützten Therapieräumen
strukturierte Vorbereitung und Nachbesprechung
Dokumentation des Sitzungsverlaufs
Für Therapeutinnen und Therapeuten entsteht dadurch ein zusätzlicher Handlungsspielraum. Übungen können vorbereitet, angepasst und bei Bedarf mehrfach wiederholt werden, ohne dass für jede Exposition eine reale Umgebung organisiert werden muss.
Wirksamkeit und Sicherheit der VRET
Die Wirksamkeit der Angstexposition in virtueller Realität konnte bereits in einer Vielzahl an Studien gezeigt werden. Auch die Sicherheit der VRET wurde unter anderem in einer im Journal of Anxiety Disorders veröffentlichten Studie untersucht. Die Autoren zeigen, dass Verschlechterungen der Symptomatik durch eine VRET weniger häufig auftreten als bei einer Placebogruppe und Nebenwirkungen selten sind.
Die S3-Leitlinie zur Behandlung von Angststörungen empfiehlt für die Behandlung spezifischer Phobien Expositionsübungen in virtueller Realität, wenn eine in-vivo-Exposition nicht verfügbar oder möglich ist. Für soziale Phobien kann Virtuelle-Realität-Expositionstherapie begleitend zu einer Standardpsychotherapie angeboten werden.
Damit ist VRET fachlich nicht als isolierte Technik zu verstehen, sondern als unterstützendes Verfahren innerhalb einer leitlinienorientierten psychotherapeutischen Behandlung.
VTplus VR-Therapiesysteme für Kliniken, Ambulanzen und Praxen
VTplus bietet VR-Therapiesysteme für stationäre und ambulante Einrichtungen. Die Systeme verbinden abgestimmte Hardware, spezialisierte Software und therapeutische Inhalte zu einer integrierten Systemlösung für professionelle Anwenderinnen und Anwender.
Die Bedienung ist auf therapeutische Arbeitsabläufe ausgerichtet. Therapeutinnen und Therapeuten können VR-Übungen auswählen, starten, stoppen und den Verlauf beobachten. Die virtuelle Situation kann über einen Kontrollbildschirm mitverfolgt werden. Je nach Systemausstattung sind zusätzliche Optionen für Dokumentation, Forschung oder Datenerhebung möglich.
Die VTplus Systeme wurden für den Einsatz in klinischen und therapeutischen Einrichtungen entwickelt. Sie sind nicht als Endverbraucherprodukt, sondern als professionelle medizintechnische Lösung für Fachanwender konzipiert.
Wissenschaftliche und klinische Einordnung
Virtuelle Realität wird seit vielen Jahren in der psychologischen Forschung, Psychotherapieforschung und klinischen Anwendung untersucht. Besonders die virtuelle Exposition bei Angststörungen ist ein etabliertes Forschungs- und Anwendungsfeld.
VTplus verbindet die Entwicklung von VR-Therapiesystemen mit langjähriger Forschungserfahrung. Die technologische Basis umfasst VR-Simulationssoftware, interaktive virtuelle Umgebungen, therapeutenzentrierte Steuerung, Dokumentationsfunktionen und Schnittstellen für Forschung und Evaluation.
Die Anwendung virtueller Realität sollte immer fachlich, therapeutisch und regulatorisch eingeordnet werden. Für Kliniken, Praxen und Forschungseinrichtungen ist daher nicht nur die VR-Brille relevant, sondern das Gesamtsystem aus Software, Hardware, Bedienkonzept, Dokumentation, Einweisung, Support und medizintechnischer Verantwortung.
Für wen ist diese Seite relevant?
Diese Informationen richten sich an:
Kliniken und psychosomatische Einrichtungen
psychotherapeutische Ambulanzen
psychotherapeutische Praxen
psychiatrische und psychosomatische Fachabteilungen
Hochschulambulanzen
Forschungseinrichtungen
Einrichtungen mit Interesse an digital unterstützter Expositionstherapie
Patientinnen und Patienten sollten sich bei Fragen zur Eignung einer VR-gestützten Therapie an ihre behandelnde Therapeutin, ihren behandelnden Therapeuten oder eine geeignete medizinische Einrichtung wenden.
Informationen für Behandlungseinrichtungen
Klinisch einsetzbare, vollständig integrierte VR-Expositionssysteme unterstützen Konfrontations- und verhaltenstherapeutische Übungen in stationären und ambulanten therapeutischen Einrichtungen.
Die VTplus GmbH ist Hersteller von CE-gekennzeichneten, in der Medizinproduktedatenbank des BfArM registrierten VR-Therapie-Komplettsystemen, die für die Integration in bestehende klinische Behandlungsabläufe entwickelt wurden.
Informationen zu Anwendungsmöglichkeiten, Systemaufbau und professionellem Einsatz finden Sie auf der Produktseite VT+ VR-Therapie Systeme.
Literatur und wissenschaftliche Evidenz
Die folgenden Publikationen geben einen Überblick über die wissenschaftliche Evidenz zur Wirksamkeit, Sicherheit und klinischen Anwendung der Virtual-Reality-Expositionstherapie:
Freitas, J.R.S., Velosa, V.H.S., Abreu, L.T.N. et al. Virtual Reality Exposure Treatment in Phobias: a Systematic Review. Psychiatr Q 92, 1685–1710 (2021). doi: 10.1007/s11126-021-09935-6
Fernández-Álvarez, J., Rozental, A., Carlbring, P., Colombo, D., Riva, G., Anderson, P. L., Baños, R. M., Benbow, A. A., Bouchard, S., Bretón López, J. M., Cárdenas, G., Difede, J., Emmelkamp, P., García-Palacios, A., Guillén, V., Hoffman, H., Kampmann, I., Moldovan, R., Mühlberger, A., North, M., Pauli, P., Peñate Castro, W., Quero, S., Tortella-Feliu, M., Wyka, K., & Botella, C. (2018). Deterioration rates in Virtual Reality Therapy: An individual patient data level meta-analysis. Journal of Anxiety Disorders. doi: 10.1016/j.janxdis.2018.06.005
Morina, N., Ijntema, H., Meyerbröker, K., & Emmelkamp, P. M. G. (2015). Can virtual reality exposure therapy gains be generalized to real-life? A meta-analysis of studies applying behavioral assessments. Behaviour Research and Therapy, 74, 18–24. doi: 10.1016/j.brat.2015.08.010
Opriş, D., Pintea, S., García-Palacios, A., Botella, C., Szamosközi, Ş., & David, D. (2012). Virtual reality exposure therapy in anxiety disorders: A quantitative meta-analysis. Depression and Anxiety, 29(2), 85–93. doi: 10.1002/da.20910
Parsons, T. D., & Rizzo, A. A. (2008). Affective outcomes of virtual reality exposure therapy for anxiety and specific phobias: a meta-analysis. Journal of Behavior Therapy and Experimental Psychiatry, 39(3), 250–261. doi: 10.1016/j.jbtep.2007.07.007
Powers, M. B., & Emmelkamp, P. M. G. (2008). Virtual reality exposure therapy for anxiety disorders: a meta-analysis. Journal of Anxiety Disorders, 22(3), 561–569. doi: 10.1016/j.janxdis.2007.04.006
Wechsler, T., & Mühlberger, A. (2025). Virtuelle Realität in der Psychotherapie. Hogrefe Verlag, Reihe „Fortschritte der Psychotherapie“, Band 97.
Eine grundlegende Einordnung zu Virtueller Realität, VR-Therapie, VR-Therapieforschung, Verträglichkeit und medizintechnischen Aspekten finden Sie auf der Seite VR-Therapie Überblick.
Informationen zu relevanten Verbundprojekten der Therapie- und Versorgungsforschung finden Sie in den Projektbeiträgen EVElyn und OPTAPEB sowie den VR-XR Fachportal Beiträgen zu Angsterkrankungen.
Die technologische Grundlage der VR-gestützten Therapie- und Forschungssysteme von VTplus wird auf der Seite VTplus VR-Plattform erläutert.
Informationen zu den VTplus VR-Therapiesystemen finden Sie auf der Produktseite VT+ VR-Therapie Systeme. Eine Auswahl klinischer Einrichtungen mit etablierten VR-Therapieangeboten finden Sie unter Referenzen.
Für Fragen zum professionellen Einsatz von VR-Therapie in Klinik, Praxis oder Forschung können Sie VTplus über die Kontaktseite erreichen.
Die Johanniter Kinderfachklinik Bad Sassendorf stellt die Angsttherapie mit virtueller Realität im Beitrag Angsttherapie mittels Virtual Reality ›› mit einem Video vor, welches eindrücklich vermittelt wie die Therapie mit VR-Brille abläuft. Das Video zeigt die VR-Konfrontation bei Vortragsangst, Höhenangst und Spinnenangst mit dem VR-Therapiesystem VT+ExpoCart3.
VR Brille Bad Sassendorf
Durch Anklicken des obigen Videos erklären Sie sich mit der Anzeige durch Youtube und der dafür notwendigen Datenübertragung laut Google Datenschutzerklärung ›› einverstanden.
Hinweis für Fachanwender
An der Johanniter Kinderfachklinik Bad Sassendorf wird ein VT+ExpoCart3 VR-Therapiesystem eingesetzt. Qualifizierte Anwenderinnen und Anwender aus dem Bereich der Heilberufe können eine Besichtigung des VR-Expositionssystems nach vorheriger Abstimmung und bei terminlicher Verfügbarkeit anfragen. Die Besichtigung erfolgt im fachlichen Kontext und unter Anwesenheit eines therapeutischen oder ärztlichen Referenz-Anwenders.
Im Rahmen einer laufenden Praxistauglichkeitsstudie zur Anwendung von Virtual Reality Exposure Therapy (VRET), d.h. VR-basierter Expositionstherapie, wurde der Einsatz von VR-Expositionsszenarien in einer Hochschulambulanz für Psychotherapie ›› untersucht. Erste Erfahrungen aus der Implementierung wurden von den Forschenden des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit (ZI) Mannheim ›› auf einem wissenschaftlichen Poster auf dem Würzburger XR Meeting 2023 ›› vorgestellt.
Virtuelle Exposition im klinischen Alltag
Expositionsbasierte Verfahren gehören zu den zentralen evidenzbasierten Behandlungsmethoden bei Angststörungen. Virtuelle Realität bietet hierbei die Möglichkeit, Konfrontationsübungen kontrolliert, wiederholbar und individualisierbar durchzuführen.
Die VR-Exposition kann dabei reale Konfrontationen ergänzen oder vorbereiten und ermöglicht therapeutische Übungen unter standardisierten Bedingungen. Studien zeigen, dass VR-basierte Exposition eine vergleichbare Wirksamkeit zur klassischen in-vivo-Exposition erreichen kann und zugleich neue Forschungs- und Trainingsmöglichkeiten eröffnet.
Virtual Reality Exposure Therapy in Real Life. Implementation of VR Therapy in a University Outpatient Clinic. P. Halli et al. (2023).
Implementierung der VR-Therapie in einer Hochschulambulanz
Die Einführung der VR-Therapie erfolgte schrittweise in der Hochschulambulanz des ZI-Mannheim ››. Ziel war es, praktische Erfahrungen zur Machbarkeit, Nutzbarkeit und Integration in den Therapieverlauf zu sammeln.
Der Implementierungsprozess umfasste unter anderem:
Einführung der VR-Technologie im therapeutischen Setting
Schulung der Therapeutinnen und Therapeuten
schrittweise Integration der VR-Expositionssitzungen in bestehende Therapieabläufe
Die Schulung der Therapeutinnen und Therapeuten erfolgte in einer kompakten Einführungseinheit mit begleitendem Trainingsmaterial sowie anschließendem Zugang zum VR-System.
Einsatz virtueller Therapieszenarien
Im Rahmen der Anwendung kamen verschiedene VR-Szenarien zum Einsatz, die typische Expositionssituationen bei Angststörungen abbilden.
Dazu gehörten unter anderem:
Höhenexposition
Spinnenphobie
Flugangst
Klaustrophobie
soziale Interaktionssituationen
Insgesamt wurden mehrere unterschiedliche virtuelle Umgebungen eingesetzt, die therapeutisch gesteuerte Expositionsübungen ermöglichen.
Erfahrungen der Therapeutinnen und Therapeuten
Die Rückmeldungen aus der Anwendung zeigen, dass virtuelle Exposition im klinischen Alltag praktikabel eingesetzt werden kann. Therapeutinnen und Therapeuten beschrieben insbesondere:
eine schnelle Erlernbarkeit der Systembedienung
eine gute Integration in bestehende Therapieabläufe
die Möglichkeit, unterschiedliche Expositionssituationen flexibel zu wählen
Einige Rückmeldungen betonten zudem, dass virtuelle Szenarien eine intensive emotionale Reaktion bei Patientinnen und Patienten auslösen können und damit therapeutisch relevante Exposition ermöglichen.
Perspektiven für Forschung und Versorgung
Die ersten Erfahrungen zeigen, dass Virtual Reality Exposure Therapy eine vielversprechende Ergänzung für ambulante psychotherapeutische Behandlungen darstellen kann. Besonders in universitären Ambulanzen eröffnet der Einsatz virtueller Szenarien zusätzliche Möglichkeiten für Forschung, Ausbildung und Therapie.
Die laufende Praxistauglichkeitsstudie untersucht weiterhin die Integration der Technologie in therapeutische Prozesse sowie die Akzeptanz bei Therapeutinnen und Therapeuten.
Projektkontext: Die Arbeiten stehen im Zusammenhang mit der Entwicklung und Evaluation VR-basierter Konfrontationsverfahren im Rahmen des Forschungsprojekts EVElyn › „Entwicklung einer ambulanten Konfrontationstherapie in virtueller Realität für Patientinnen und Patienten mit Angststörungen“.
Weitere Ergebnisse aus der laufenden Studie werden nach Abschluss der Datenerhebung veröffentlicht.
Unser besonderer Dank für die hervorragende Zusammenarbeit gilt Prof. Dr. Peter Kirsch und Patrick Halli vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) Mannheim.
Mit dem Workshop „Expo Live!“ haben die Referenten Dr. Kathrin Zierhut, Mathias Müller und Carsten Scheller praktische Einblicke in die Technik und Anwendung von VR-Therapie vermittelt.
Den Teilnehmern stand das speziell für den ambulanten Einsatz optimierte VT+ Expositionssystem mit virtueller Realität (VT+ExpoCart3). Mit Hilfe von therapeutisch unterstützten Übungen wurde das Prinzip der Expositionsübungen für die Teilnehmer erfahrbar gemacht. Zwei jeweils 3 stündige Workshops fanden regen Anklang auf dem gut besuchten 4. Würzburger Psychotherapiekongress des Psychotherapie Forum Würzburg .
4. Würzburger Psychotherapiekongress des Psychotherapie Forum Würzburg
Im BMBF-geförderten Verbundprojekt EVElyn („Effizienzsteigerung und Versorgungsoptimierung in der ambulanten Psychotherapie von Angststörungen“) hat VTplus sein Teilvorhaben zur Entwicklung und Erprobung eines VR-Therapie-Systems für ambulante Verhaltenstherapieübungen erfolgreich abgeschlossen.
Hintergrund: Warum VR für Expositionsübungen?
Expositionsübungen sind ein zentraler Bestandteil der Verhaltenstherapie bei Angststörungen. In der Praxis wird die klassische in-vivo-Exposition jedoch häufig durch organisatorischen Aufwand erschwert. Virtuelle Realität (VR) kann Konfrontationssituationen kontrolliert, wiederholbar und in Praxisräumen bereitstellen – als strukturiertes Werkzeug innerhalb leitlinienorientierter Psychotherapie.
Ziel des VTplus-Teilvorhabens
Ziel von VTplus war die Umsetzung eines anwenderzentrierten, einfach zu bedienenden VR-Therapiesystems für ambulante Konfrontationsübungen sowie die Untersuchung zentraler Faktoren für Bedienbarkeit, Interaktion, Verträglichkeit und Praxistauglichkeit. Dazu wurden Anforderungen für den therapeutischen Einsatz (inkl. relevanter medizinprodukterelevanter Rahmenbedingungen) erarbeitet und in ein integriertes Systemkonzept überführt.
Vorgehen: Von Nutzungskontext bis Praxistauglichkeit
Im Projekt wurden u. a. folgende Schritte umgesetzt:
Nutzungskontextanalyse und Ableitung von Anforderungen für den therapeutischen Einsatz
Systemkonzeption und Erprobung unterschiedlicher Architekturansätze
Iterative Umsetzung von Bedien-/Interaktionskonzepten und VR-Inhalten
Experimentalpsychologische Untersuchungen (u. a. Einfluss von Befragungs- und Navigationsmethoden auf Lernerfolg, CyberSickness, Präsenz- und Angsterleben)
Machbarkeitsstudie zur Praxistauglichkeit in enger Abstimmung mit den Projekt- und Therapieforschungspartnern
Ergebnis: Kompaktes VR-Therapie System mit breitem Übungsumfang
Als Projektergebnis wurde ein hoch integrierter, mobiler VR-Therapie-Demonstrator entwickelt, der für psychotherapeutische Konfrontationsübungen ausgelegt ist. Die finale Demonstrator-Version umfasste 14 virtuelle Umgebungen zur Reizkonfrontation mit Variationsmöglichkeiten und begleitender Dokumentation.
Befragungs-Highlights: Hohe Nutzungsbereitschaft
Im Rahmen einer Vorstudie mit evaluierten Systemschulungen (Teilauswertung von 32 Teilnehmenden) wurde die Nutzerakzeptanz mit dem Technology Usage Inventory (TUI) erhoben. Die Ergebnisse zeigen eine überdurchschnittlich hohe Nutzungsabsicht:
„Würden Sie Zugang zu diesem VR-Therapie-System haben wollen?“: 90%
„Würden Sie dieses VR-Therapie-System nutzen?“: 80,6%
Skepsis gegenüber dem VR-Therapie-System wurde sehr gering bewertet (2,45 von 7)
Partner & assoziierte Partner: Zusammenarbeit als Erfolgsfaktor
EVElyn wurde im Verbund mit Partnern aus Mensch-Technik-Interaktion, Psychotherapie und VR-Systementwicklung umgesetzt.
Das Projekt wurde zudem beratend durch die AOK Baden-Württemberg begleitet (u. a. zur Erstattungs-Perspektive und einer Etablierung über Pilotprojekte und Individualverträge).
Besonderer Dank gilt den Verbund- und Therapieforschungspartnern für die hervorragende Zusammenarbeit.
Anschlussfähigkeit
Das Projekt EVElyn legte wesentliche Grundlagen für die Weiterentwicklung des mobil einsetzbaren VT+ExpoCart3 Systems, validierte therapeutische VR-Umgebungen und die behördliche Eintragung aktiver Medizinprodukte.
Projekt: EVElyn – Effizienzsteigerung und Versorgungsoptimierung in der ambulanten Psychotherapie von Angststörungen Teilvorhaben VTplus: VR-Demonstrator für ambulante Verhaltenstherapieübungen / VR-Konfrontation Förderkennzeichen: 13GW0169B Laufzeit: 01.10.2016 – 30.09.2020
VTplus präsentierte im Rahmen des MEDICA HEALTH IT FORUM Sitzung Virtual care & digital therapeutics wie VR zur Therapie von Ängsten eingesetzt werden kann und erläuterte die wissenschaftlichen Hintergründe.
In der anschließenden Podiums Diskussion stand Mathias Müller, Geschäftsführer der VTplus GmbH für Fragen zur Verfügung und ging auf die Vorteile virtueller Realität im Vergleich zu Übungen in Realität (in-vivo) ein. Das Forum war auf der wieder in Präsenz statt findenden Medica gut besucht und wurde im Live-Stream besonders frequentiert.
VR in healtcare – Second waveVTplus VR Therapie Vortrag (M. Müller)VTplus VR-Therapie HintergründeVTplus VR-TherapiesystemeVTplus VR-Vortragsangst SzenarioForum Diskussion
VTplus hat im Rahmen des 3. Würzburger Psychotherapiekongress 27.02.2020 – 01.03.2020 spannende Einblicke in die Technik eines neuen VR-Therapiesystems vermittelt und die Anwendbarkeit in der klinischen Praxis demonstriert. Mit Hilfe von therapeutisch unterstützten Übungen in virtueller Realität wurde das Prinzip der VR-Exposition für interessierte Therapeuten:innen und Therapeuten:innen in Ausbildung erfahrbar gemacht.
VR-Expo Schulungs-Setting mit dem VTplus EVElyn VR-Therapie Demonstrator
Das eingesetzte VR-System zur Durchführung von ambulanten Verhaltenstherapieübungen mit virtueller Realität wurde im BMBF geförderten Verbundprojekt EVElyn entwickelt. Im Projekt kooperieren Experten der Bereiche Mensch-Technik-Interaktion (Hochschule Heilbronn – UniTyLab), Psychotherapie (kbo-Inn-Salzach-Klinikum) und Virtual Reality für Forschung und Therapie (VTplus).
Durch Anklicken des obigen Videos erklären Sie sich mit der Anzeige durch Youtube und der dafür notwendigen Datenübertragung laut Google Datenschutzerklärung ›› einverstanden.
Die Arbeiten zeigen die Validität der von VTplus entwickelten VR-Expositionsszenarien und belegen die wissenschaftliche Relevanz des VTplus-Systems CyberSession und der VT+Expo2-Szenarien in der Psychotherapieforschung.