Sprache:

VT+ExpoCart3 beim Workshop zu Virtual Reality in der Kinder- und Jugendpsychotherapie auf dem DPK 2026

Am 9. Juni 2026 wurde ein VT+ExpoCart3 VR-Therapiesystem von VTplus im Rahmen des Workshops „Virtual Reality in der Kinder- und Jugendpsychotherapie – Neue Technologien fachgerecht und wirksam einsetzen“ auf dem 5. Deutschen Psychotherapie Kongress (DPK 2026) in Berlin bereitgestellt.

Anlieferung des VT+ExpoCart3 VR-Therapiesystems beim Deutschen Psychotherapie Kongress 2026 am Veranstaltungsort des Estrel-Kongresszentrum in Berlin. Foto: VTplus GmbH

Workshop Virtual Reality in der Kinder- und Jugendpsychotherapie

Der Workshop wurde von Anna Felnhofer, Universität Wien, Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, und Theresa F. Wechsler, Universität Regensburg, Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie, geleitet. Im Mittelpunkt stand der fachgerechte Einsatz von Virtual Reality in der Kinder- und Jugendpsychotherapie, insbesondere bei Angststörungen.

Im Workshop wurden Grundlagen, Anwendungsmöglichkeiten und praktische Herausforderungen des Einsatzes von Virtual Reality in der Behandlung von Angststörungen im Kindes- und Jugendalter vorgestellt. Die Kongressankündigung weist darauf hin, dass für Erwachsene bereits eine solide Evidenz zum Einsatz Virtueller Realität bei Angststörungen vorliegt, während die Studienlage für Kinder und Jugendliche noch begrenzter ist. Zugleich werden in der Forschung besondere Potenziale gesehen, etwa durch niedrigere Einstiegshürden für Konfrontationen mit angstauslösenden Reizen sowie durch motivationale Zugänge über altersgerechte und interaktive VR-Inhalte.

Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in den Einsatz von VR in Forschung und Praxis, in Fallbeispiele, Handlungsprinzipien, mögliche Stolpersteine und Gestaltungsmöglichkeiten für VR-gestützte Expositionen. Thematisiert wurden unter anderem die Auswahl geeigneter Inhalte, die Integration in therapeutische Abläufe, technische Barrieren, Cybersickness sowie verfügbare VR-Systeme und regulatorische Anforderungen. Im Rahmen einer Selbsterfahrung konnten die Teilnehmenden VR-Anwendungen unmittelbar erleben und reflektieren.

Bereitstellung eines VT+ExpoCart3 VR-Therapiesystems

Für die praktische Demonstration stellte VTplus ein VT+ExpoCart3 VR-Therapiesystem bereit. Das System ist als kompaktes, bewegliches VR-Therapiesystem für den Einsatz in ambulanten und klinischen Settings ausgelegt und ermöglicht die Durchführung kontrollierbarer VR-gestützter Expositions- und Verhaltensübungen.

Das VT+ExpoCart3 verbindet VR-Brille, Rechentechnik, therapeutische Steuerungsoberfläche, Kontrollmonitor und ausgewählte virtuelle Umgebungen in einem integrierten Gesamtsystem. Dadurch können therapeutische Übungen in virtueller Realität strukturiert vorbereitet, durchgeführt und begleitet werden.

VTplus VR-Therapiesysteme in der therapeutischen Praxis

Neben dem beim DPK 2026 bereitgestellten VT+ExpoCart3 wird in der Hochschulambulanz für Psychotherapie der Uni-Regensburg ein VT+ExpoCart2 VR-Therapiesystem eingesetzt. Das VT+ExpoCart2 ist als stationäres VR-Therapiesystem ausgelegt und kann je nach Ausstattung zusätzlich für Therapieforschung und Datenerhebung erweitert werden.

Die Bereitstellung des VT+ExpoCart3 auf dem DPK 2026 knüpft an den langjährigen Einsatz von VTplus-Systemen in psychotherapeutischer Praxis, klinischer Forschung und universitärer Therapieforschung an. Virtuelle Realität kann dabei als kontrollierbares Werkzeug eingesetzt werden, um Expositions- und Verhaltensübungen unter therapeutischer Anleitung vorzubereiten und durchzuführen.

Wir bedanken uns bei den Referentinnen für die exzellente Leitung des Workshops und bei allen Teilnehmenden für das rege Interesse. Es war uns eine Freude, diesen wichtigen Austausch zur Weiterentwicklung der psychotherapeutischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen technisch zu unterstützen!

Kongressbereich des Deutschen Psychotherapie Kongresses 2026 in Berlin. Foto: VTplus GmbH

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Workshop:
https://eventclass.it/dpk2026/scientific/external-program/session?s=WS-19

Deutscher Psychotherapie Kongress (DPK 2026):
https://deutscher-psychotherapie-kongress.de


Virtuelle Realität in der Psychotherapie – Fachbuch

Einen fundierten Überblick über den Einsatz von Virtueller Realität in der Psychotherapie bietet das Fachbuch Virtuelle Realität in der Psychotherapie ›› von Theresa Wechsler und Andreas Mühlberger, erschienen als Band 97 der Reihe Fortschritte der Psychotherapie.

Behandelt werden technische Grundlagen, Chancen und Risiken, VR-spezifische Wirkfaktoren sowie die Einbindung von VR in Diagnostik und Behandlung psychischer und neuropsychologischer Störungen – etwa bei Exposition, Achtsamkeit, kognitiven Methoden oder Verhaltensaktivierung.

Im Interview auf hogrefe.com „Der Einsatz Virtueller Realität in der Psychotherapie ››“ erläutert Dr. Theresa Wechsler, Psychologische Psychotherapeutin und stellvertretende Leiterin der Hochschulambulanz für Psychotherapie an der Universität Regensburg, zentrale Merkmale von VR, therapeutische Einsatzmöglichkeiten, VR-spezifische Wirkfaktoren sowie praktische Fragen zu Risiken, Datenschutz und rechtlichen Rahmenbedingungen. Der Fachbeitrag zeigt, warum beim Einsatz von VR in der Psychotherapie nicht nur Wirksamkeit, sondern auch die Einordnung als Medizinprodukt, Datenschutz und professionelle Sorgfalt entscheidend sind. Mehr dazu erläutert unser Beitrag Medizintechnische Aspekte von VR-Therapie-Systemen. Auch pauschale Haftungsausschlüsse ersetzen diese fachliche, regulatorische und datenschutzbezogene Prüfung nicht.

Weiterführende Informationen zu medizinischen Grundlagen, klinischen Anwendungsfeldern und aktuellen Entwicklungen finden Sie auf unserer Überblicksseite zur VR-Therapie.

VT+ExpoCart3 auf dem Workshop „Virtuelle Realität in der Psychotherapie“ auf dem 9. Würzburger Psychotherapietag

Im Rahmen der Fortbildungsveranstaltung, dem 9. Würzburger Psychotherapietag wurde das VR-Therapiesystem VT+ExpoCart3 am Zentrum für Psychische Gesundheit des Universitätsklinikums Würzburg eingesetzt.

Im Workshop „Virtuelle Realität in der Psychotherapie“ unter Leitung von M.Sc.-Psych. Benedikt Schröder, Psychologischer Psychotherapeut an der Hochschulambulanz für Psychotherapie der Universität Regensburg, konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den praktischen Einsatz virtueller Realität in der Psychotherapie direkt erleben.

Die Fortbildungsveranstaltung verdeutlichte, wie VR-Expositionstherapie mit dem VT+ExpoCart3 unter anderem bei Angststörungen wirksam eingesetzt werden kann.
Die Veranstaltung zeigte praxisnah, wie niedrigschwellig und kontrolliert VR-gestützte Expositionen in therapeutische Behandlungsabläufe integriert werden können.

Fotos: Aufbau und Einsatz des VT+ExpoCart3 beim 9. Würzburger Psychotherapietag (VTplus GmbH, 2024)


Veranstaltung: 9. Würzburger Psychotherapietag (Programm-PDF, UKW)
Veranstaltungsort: Zentrum für Psychische Gesundheit, Uniklinikum Würzburg
Workshop-Leitung: M.Sc.-Psych. Benedikt Schröder, Universität Regensburg
Datum: 12. Oktober 2024


VR-Flugsimulation mit Bewegungsplattform

Das Video zeigt einen Testlauf der VR-Flugsimulation mit integrierter Bewegungsplattform im Motion-Lab des Lehrstuhls für Psychologie der Universität Regensburg. Die Simulation wird im Rahmen der VR-Therapieforschung eingesetzt, insbesondere zur Untersuchung und Behandlung von Flugangst.

VR-Flugsimulation mit Bewegungsplattform im Motion-Lab der Universität Regensburg

Durch Anklicken des obigen Videos erklären Sie sich mit der Anzeige durch Youtube und der dafür notwendigen Datenübertragung laut Google Datenschutzerklärung ›› einverstanden.

Zum Einsatz kommt die VTplus VR-Simulationssoftware CyberSession in Kombination mit den virtuellen Expositionsszenarien VT+Expo3. Die Kopplung von VR-Umgebung und Bewegungsplattform ermöglicht realitätsnahe Flugerlebnisse und eröffnet erweiterte Forschungs- und Trainingsmöglichkeiten im Bereich der Angst- und Expositionstherapie.

Virtual Reality: Mit VR die Höhenangst überwinden | BR Beitrag über In-Vivo und VR Exposition der Uni-Regensburg

Wie mit VR die Höhenangst bewältigt werden kann zeigt ein Beitrag des BR. Zu sehen sind in-vivo und VR-Konfrontation unter Anleitung des Verhaltenstherapeuten Prof. Dr. A. Mühlberger (Mitgründer von VTplus) von der Hochschulambulanz für Psychotherapie des Lehrstuhls für Psychologie der Universität Regensburg.

Im Videobeitrag zu sehen ist die VR-Konfrontation mit VR-Brille (Head-Mounted-Display) unter Einsatz der VT+Expo2 VR-Höhenangst Szenarien im VR-Labor des Lehrstuhls für Klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität Regensburg, sowie die in-vivo Konfrontation am Tetraeder Aussichtpunkt in der Nähe von Bottrop.


Durch Anklicken des obigen Videos erklären Sie sich mit der Anzeige durch Youtube und der dafür notwendigen Datenübertragung laut Google Datenschutzerklärung ›› einverstanden.

Die Arbeiten zeigen die Validität der von VTplus entwickelten VR-Expositionsszenarien und belegen die wissenschaftliche Relevanz des VTplus-Systems CyberSession und der VT+Expo2-Szenarien in der Psychotherapieforschung.

VTplus ist Aussteller und Sponsor des Internationalen Symposium „Virtual Reality in Psychotherapy Research“ an der Universität Regensburg

Am 13. Juni 2018 unterstützte VTplus das International Symposium „Virtual Reality in Psychotherapy Research“ an der Universität Regensburg als Sponsor.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden aktuelle Entwicklungen der VR-gestützten Psychotherapieforschung vorgestellt – von Expositionstherapie über neuropsychologische Anwendungen bis hin zu innovativen Interaktions- und Messverfahren.

Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die anregenden Gespräche und das große Interesse an VR als Forschungs- und Therapiemethode.

Virtueller Vortrag und virtuelle Höhenangst mit VT+Expo2 Szenarien in der CAVE der Uni-Regensburg

Die Inbetriebnahme der CAVE (5 seitige stereoskopische Mehrkanalprojektion) am Lehrstuhl für Psychologie der Universität Regensburg wurde erfolgreich abgeschlossen.

Das CAVE VR-Labor verwendet die Experimentkontroll- und VR-Simulationssoftware CyberSession (CS-Research 5.6) zusammen mit dem VrSessionMod (Source Engine SDK Modifikation) Rendering.

Im Videobeitrag zu sehen ist der Test der VT+Expo2 Szenarien VR-Vortrag und VR-Höhenangst.

Virtueller Vortrag und virtuelle Höhenangst mit VT+Expo2 Szenarien in der CAVE der Uni-Regensburg

Durch Anklicken des obigen Videos erklären Sie sich mit der Anzeige durch Youtube und der dafür notwendigen Datenübertragung laut Google Datenschutzerklärung ›› einverstanden.

Verbundforschungsprojekt: Optimierung der Psychotherapie durch Agentengeleitete Patientenzentrierte Emotionsbewältigung (OPTAPEB)

Mit dem Verbundforschungsprojekt „OPTAPEB“ arbeitet VTplus an der „Optimierung der Psychotherapie durch Agentengeleitete
Patientenzentrierte Emotionsbewältigung“ in Kooperation mit namhaften Projektpartnern der universitären Forschung und Industrie.

blank

MOTIVATION
In Deutschland leiden rund 6,9 Mio. Menschen unter einer klinisch relevanten Angststörung. Die gesellschaftlichen Kosten sind enorm. Darüber hinaus sind Ängste bei fast allen anderen psychischen Störungen eine Begleitkomponente. Es ist daher wichtig, dass die Therapieansätze akzeptiert werden, effektiv und prozessoptimiert sind.

ZIELE UND VORGEHEN
Ein zentrales Element bei der Psychotherapie von Angststörungen ist es, die Betroffenen den Angst auslösenden Situationen auszusetzen. Im Projekt wird ein System entwickelt, das die emotionalen Reaktionen der Klienten während solcher Expositionen multimodal erfasst und daraus durch Datenfusion Parameter extrahiert, die für den weiteren Verlauf relevant sind. Aus diesen Parametern werden Mikrointerventionen abgeleitet, die dem Klienten durch einen virtuellen Agenten in einer intuitiven Interaktion zur Verfügung gestellt werden. Durch die maschinelle Verarbeitung der in zahlreichen Expositionen gewonnenen Datensätze werden Prognosen für erfolgreiche Mikrointerventionen abgeleitet.

INNOVATIONEN UND PERSPEKTIVEN
Die technologische Innovation für den Bereich der Psychotherapie ist durch einen nutzerzentrierten Ansatz in der Entwicklung und durch eine intuitive Interaktion mit einem virtuellen Agenten gekennzeichnet. Dadurch werden die Effektivität und Praxistauglichkeit der psychotherapeutischen Interventionen bei Angststörungen und deren langfristige Wirksamkeit verbessert. Rechtliche und ethische Belange werden dabei ebenso berücksichtigt, wie die Autonomie und informationelle Selbstbestimmung der Klienten.

Projektlaufzeit: 01.08.2018 bis 31.07.2020

Kontakt
Geschäftsführer VTplus GmbH: Mathias Müller
Wissenschaftlicher Projektleiter: Prof. Dr. Jürgen Müller (optapeb@vtplus.eu)
Verbundkoordinator Universität Regensburg: Prof. Dr. Andres Mühlberger

Weitere Beiträge zum Projektverlauf und zu Ergebnissen finden Sie unter: Beiträge zum Projekt OPTAPEB ›.


gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Verbundforschung OPTAPEB,
gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung


VTplus Präsentation
VTplus Präsentation
VTplus VR-Therapie VR-HealthCare
VTplus Poster