Mit dem Release 2021-06 legt VTplus den Schwerpunkt auf Bedienkomfort und Individualisierung. Neue Steuerungsoptionen, überarbeitete Menüs und automatische Datensicherungen verbessern die Benutzerfreundlichkeit und Systemstabilität im täglichen Einsatz.
Funktions- und Systemmerkmale
Lautstärkeregler getrennt für VR-Brille und VR-Kontrollmonitor
Audio-Level Overlay Anzeige und konfigurierbarer Signalton bei Änderung
Datum, Uhrzeit Kontrollbildschirm Overlay Anzeige
Frei belegbare Hotkeys
Modernisierte Benutzeroberfläche mit wählbaren Farbschemata
Automatische Sicherung der Benutzerdatenbank
Anwendernutzen
Dieses Update ermöglicht eine schnelle Anpassung während laufender Sitzungen, eine bessere Übersicht durch klare Menüstrukturen und erhöhte Datensicherheit durch automatische Backups.
Hinweis:Das Release 2021-06 stellt eine Funktions- und Usability-Erweiterung innerhalb der bestehenden CE-Konformität gemäß Richtlinie 93/42/EWG dar. Die vorgenommenen Änderungen betreffen ausschließlich die Benutzeroberfläche, Steuerung und Datensicherung und verändern weder Zweckbestimmung noch Risikoklasse des Medizinprodukts.
Ein Sicherheitsupdate für die CodeMeter Runtime steht zum 15.06.2021 zur Verfügung und sollte schnellstmöglich auf allen Rechnern mit CyberSession Installation sowie einem Lizenzserver aktualisiert werden, welche noch nicht die CodeMeter Version 7.21a verwenden. (Download ››)
Das Update ist rückwärtskompatibel, ein CyberSession Update ist nicht notwendig.
Mit einer neuen Methode will ein Forschungsverbund aus industriellen und universitären Partnern chronische Schmerzen lindern. Das von der Bundesregierung geförderte Verbundprojekt setzt dabei auf Virtuelle Realität und Neurofeedback.
Schematische Darstellung der geplanten Anwendung. Nutzer tauchen mittels eines Head-Mounted Displays in eine virtuelle Welt ein. Zur Maximierung der Schmerzreduktion lernen die Nutzer ihre Gehirnaktivität zu regulieren. Bild: VTplus GmbH und Brain Products GmbH
Chronische Schmerzen verursachen bei Betroffenen oft ein langanhaltendes Leiden und schränken ihr Leben in gravierendem Maße ein. Eine alleinige medikamentöse Therapie ist langfristig wenig wirkungsvoll und mit Nebenwirkungen verbunden. Der Forschungsverbund „VirtualNoPain“ entwickelt im Verbund mit Partnern aus dem Bereich Gesundheit/Medizintechnik eine neue Methode, um chronische Schmerzen nebenwirkungsfrei zu behandeln und die Lebensqualität der Betroffenen zu steigern. Virtuelle Realität (VR) bietet die Möglichkeit, in computersimulierte Welten einzutauchen, die das Schmerzerleben verringern können. VirtualNoPain zielt darauf ab, die Schmerzreduktion mittels VR zu maximieren. Dabei kommt als Ergänzung zur VR erstmalig ein Neurofeedback-Training zum Einsatz. Mittels Neurofeedback können Nutzerinnen und Nutzer lernen, bestimmte Gehirnaktivitäten selbst zu regulieren. Sie erhalten dafür Rückmeldungen über Gehirnsignale, die ansonsten nicht bewusst wahrgenommen werden können.
Interdisziplinäre Expertise mit spezialisierten Partnern aus Industrie und Wissenschaft
Das Konsortium besteht aus hoch spezialisierten industriellen Partnern, wie dem Verbundkoordinator VTplus GmbH, einem Medizinproduktehersteller mit Produkten zum Einsatz virtueller Realität für Forschung und Therapie, der Brain Products GmbH als einem führendem Hersteller von EEG-Systemen im Bereich der neurophysiologischen Forschung, sowie der ZTM Bad Kissingen GmbH als Spezialist für telemedizinische Systeme und digitale Vernetzung. Wissenschaftliche Partner mit anerkannter Expertise in den Bereichen Schmerz- und Angststörungen sind die Universität Würzburg, der Lehrstuhl für Psychologie I – Biologische Psychologie, Klinische Psychologie und Psychotherapie (Prof. P. Pauli), die Arbeitsgruppe Interventionspsychologie (Prof. A. Kübler) mit ausgewiesener Expertise im Bereich von Neurofeedback und Gehirn-Computer Schnittstellen, sowie der Arbeitsgruppe Schmerz der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Würzburg, mit langjähriger Expertise in der klinischen und experimentellen Schmerzforschung (Prof. C. Sommer).
Finanziell gefördert wird das Projekt „VirtualNoPain“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), im Fachprogramm Medizintechnik mit knapp zwei Millionen Euro (Förderkennzeichen 13GW0343).
Kontakt
VTplus GmbH – Verbundkoordinator VirtualNoPain Prof. Dr. J. Müller An den Breiten 4, 97078 Würzburg
Universität Würzburg, Lehrstuhl für Psychologie I – Biologische Psychologie, Klinische Psychologie und Psychotherapie (Prof. P. Pauli), die Arbeitsgruppe Interventionspsychologie (Prof. A. Kübler)
Verbundvorhaben Titel: Kombination von virtueller Realität (VR) und Brain-Computer-Interface (BCI) zur Therapie chronischer Schmerzen (VirtualNoPain) gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung Bekanntmachung: „Chronische Schmerzen – Innovative medizintechnische Lösungen zur Verbesserung von Prävention, Diagnostik und Therapie“ Laufzeit: 01.07.2020 – 31.12.2023 FKZ: 13GW0343
Weiterführende Informationen
Weitere Berichte zu Ergebnissen und Veranstaltungen rund um VirtualNoPain und VR-/BCI-basierte Schmerztherapie finden Sie unter: Beiträge zum Projekt VirtualNoPain ›.
Mit dem Release 2020-10 führt VTplus eine Reihe funktionaler und gestalterischer Verbesserungen in der Systemplattform VT+Expo3 ein. Das Update optimiert Darstellung, Bedienkomfort und Schnittstellenintegration für den klinischen und therapeutischen Einsatz.
Funktions- und Systemmerkmale
Einführung eines Dark Mode zur augenschonenden Darstellung
Überarbeitete Licht- und Objekt-Darstellung für verbesserte Szenenqualität
Integration externer Fragebögen über eine sichere URL-Schnittstelle
Verbesserte Animationen, Übergänge und Lichteffekte zur Steigerung des Realismus
Anwendernutzen
Das Update bietet eine angenehmere visuelle Umgebung, unterstützt eine bessere Konzentration während der Anwendung und ermöglicht eine optimierte Dokumentation durch die Integration externer Erhebungsinstrumente.
Hinweis:Dieses Update stellt eine Funktions- und Usability-Erweiterung innerhalb der bestehenden CE-Konformität nach Richtlinie 93/42/EWG dar. Die Änderungen betreffen ausschließlich die Benutzeroberfläche und Datenanbindung und verändern weder Zweckbestimmung noch Risikoklasse des Medizinprodukts.
Ein Sicherheitsupdate für die CodeMeter Runtime steht zur Verfügung und sollte schnellstmöglich auf allen Rechnern mit CyberSession Installation aktualisiert werden, welche noch nicht die CodeMeter Version 7.1a verwenden. (Download)
Das Update ist rückwärtskompatibel, ein CyberSession Update ist nicht notwendig.
Die Systeme VT+ExpoCart2 (DIMDI-Formularnr. 00290890) und VT+ExpoCart3 (Formularnr. 00307574) wurden bei der Regierung der Oberpfalz, Gewerbeaufsichtsamt Regensburg (DE/CA59) gemäß §§ 25 und 30 Medizinproduktegesetz (MPG) ordnungsgemäß angezeigt und zum 18. August 2020 eingetragen.
Klassifizierung & Zweckbestimmung
Medizinprodukt Klasse I, aktives, nicht-invasives Gerät für vorübergehende Anwendung
Zweckbestimmung: VR-Expositionssystem zur Unterstützung psychotherapeutischer Interventionen im Rahmen verhaltenstherapeutischer Verfahren
Sicherheitsbeauftragter nach § 30 Abs. 2 MPG benannt zum 26.09.2019 und der zuständigen Behörde gemeldet
Hinweis:Die Anzeige bei der zuständigen Behörde erfolgte im Rahmen der gesetzlichen Verpflichtungen für Hersteller von Medizinprodukten der Klasse I nach §§ 25 und 30 MPG.
Mit dem Release 2020-08 wird die nächste Entwicklungsstufe der Systemplattform VT+Expo3 eingeführt. Die Version integriert erstmals Eyetracking-Funktionalität, interaktive Bewegungssteuerung und adaptive virtuelle Umgebungen für verhaltenstherapeutische Expositionsanwendungen.
Funktions- und Systemmerkmale
Live-Eyetracking mit Blickverlauf-Darstellung und Anzeige von Häufigkeiten
Hinsetzen / Aufstehen durch natürliche Bewegung oder über Controller-Interaktion optimiert
Erweiterte Szenarien für Höhen-, Spinnen- und Sozialangst-Simulationen mit verbesserter Licht-, Farb- und Audioabstimmung
Optimierte Benutzeroberfläche
Anwendernutzen
Die neue Systemgeneration ermöglicht eine objektiv nachvollziehbare Exposition durch Blickverfolgung, realistischere Bewegungsinteraktion und verkürzte Vorbereitung der Sitzung durch intuitive Steuerung.
Hinweis:Dieses Release erweitert die Software- und Hardware-Funktionalität innerhalb der bestehenden CE-Konformität gemäß Richtlinie 93/42/EWG. Die Änderungen betreffen ausschließlich Funktions- und Usability-Aspekte und verändern weder Zweckbestimmung noch Risikoklasse des Medizinprodukts.
Das BMBF geförderte Verbundprojekt OPTAPEB präsentiert den Stand des Projekts „Optimierung der Psychotherapie durch Agentengeleitete Patientenzentrierte Emotionsbewältigung“ auf dem Kongress des Projektträgers VDI/VDE Innovation + Technik GmbH. Im Video stellt Prof. Dr. Andreas Mühlberger als Verbundkoordinator ein Gesamtsystem für Verhaltensübungen mit virtueller Realität für soziale Interaktionen vor. Dr. Leon Kroczek führt eine multimodale Verhaltens- und Emotionserfassung am Projekt Demonstrator vor.
IKM OPTAPEB
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VTplus ist im Projekt verantwortlich für die interaktiven virtuellen Therapieszenarien in welchen der Patient auf natürliche Art und Weise mit virtuellen Menschen interagieren kann. Das System verarbeitet zusätzlich körpernahe Daten und kann so den Therapieverlauf anpassen und dem Therapeuten über eine grafische Oberfläche aufbereitete Informationen zum Zustand des Patienten zur Verfügung stellen.
Weitere Informationen auf der OPTAPEB-Projekt-Homepage oder gerne persönlich bei: Teilprojekt VTplus GmbH | Prof. Dr. J. Müller | optapeb@vtplus.eu
Die VTplus GmbH erklärt die Konformität der Systeme VT+ExpoCart2 und VT+ExpoCart3 nach den Bestimmungen der Richtlinie 93/42/EWG über Medizinprodukte (MDD). Die Produkte wurden gemäß Anhang VII bewertet und als Medizinprodukte der Klasse I (nicht invasiv, vorübergehende Anwendung) eingestuft.
Produktmerkmale
Nichtinvasives Expositionssystem mit virtueller Realität zur Durchführung von Konfrontations- und Verhaltensübungen
Betrieb über eine geschlossene Benutzeroberfläche mit standardisierten Szenarien
Dokumentierbare Anwendung durch eingewiesene Fachanwender
Standardisierte Protokollierung des Therapieverlaufs
Maximale Anwendungsdauer pro Sitzung: unter 60 Minuten
Technische Ausstattung
VR-Headset, Kontrollmonitor und Touch-Steuerung in geschlossener Systemumgebung
Desinfizierbare Patient- und Bedienoberflächen
Optionale Erweiterung um periphere Physiologie-Erfassung (nur VT+ExpoCart2)
Anwendungsbereiche
Einsatz durch qualifizierte Fachkräfte in Verhaltenstherapie, Psychotherapie, Forschung und Lehre
Die Ersteinweisung erfolgt durch eine zweistündige, standardisierte und evaluierte Schulung als Teil der sachgerechten Einweisungspflicht gemäß § 10 MPBetreibV
Die zum Zeitpunkt der CE-Konformitätserklärung am 22.03.2020 vorliegenden technischen Unterlagen, Anwenderinformationen und Schulungskonzepte bildeten die Grundlage der Bewertung nach Anhang VII der Richtlinie 93/42/EWG.
VTplus hat im Rahmen des 3. Würzburger Psychotherapiekongress 27.02.2020 – 01.03.2020 spannende Einblicke in die Technik eines neuen VR-Therapiesystems vermittelt und die Anwendbarkeit in der klinischen Praxis demonstriert. Mit Hilfe von therapeutisch unterstützten Übungen in virtueller Realität wurde das Prinzip der VR-Exposition für interessierte Therapeuten:innen und Therapeuten:innen in Ausbildung erfahrbar gemacht.
VR-Expo Schulungs-Setting mit dem VTplus EVElyn VR-Therapie Demonstrator
Das eingesetzte VR-System zur Durchführung von ambulanten Verhaltenstherapieübungen mit virtueller Realität wurde im BMBF geförderten Verbundprojekt EVElyn entwickelt. Im Projekt kooperieren Experten der Bereiche Mensch-Technik-Interaktion (Hochschule Heilbronn – UniTyLab), Psychotherapie (kbo-Inn-Salzach-Klinikum) und Virtual Reality für Forschung und Therapie (VTplus).