Willkommen im Fachportal für Virtual Reality in Therapie, Rehabilitation und Forschung. In unseren Fachbeiträgen, Praxisberichten und Projektbeiträgen von VTplus finden Sie fundierte Hintergrundinformationen zum klinischen Einsatz virtueller Realität sowie Berichte über wissenschaftliche Grundlagen aus angewandter Forschung und Grundlagenforschung.
Kernbereiche des VTplus VR-XR Fachportals
Unsere Publikationen und Berichte sind in folgende Schwerpunkte unterteilt:
VR-Therapie: Erfahren Sie mehr über aktuelle Entwicklungen in der computergestützten Psychotherapie, leitliniengerechte Expositionstherapie und die Digitalisierung klinischer Behandlungspfade. Einen grundlegenden Überblick zu medizinischen Grundlagen, Anwendungsfeldern, Evidenz und medizintechnischen Aspekten finden Sie im Beitrag VR-Therapie Überblick. Einen indikationsbezogenen Einstieg in den Einsatz virtueller Realität bei spezifischen Phobien, sozialer Angst und weiteren Angststörungen bietet die Seite VR-Therapie bei Angststörungen.
VR-Forschung: Berichte über den Einsatz der VR-Technologie als Instrument zur experimentellen Datenerhebung in der klinischen und empirischen Forschung. Einen methodischen Einstieg mit Anwendungsbeispielen und ausgewählten Studien finden Sie im Beitrag Empirische Forschung mit Virtueller Realität.
Die hier vorgestellten Anwendungen, Forschungsprojekte und Projektergebnisse basieren auf der VTplus VR-Plattform, der technologischen Grundlage für VR-gestützte Therapie- und Forschungssysteme von VTplus. Vertiefende Details zu unseren Verbundprojekten, technologischen Meilensteinen und wissenschaftlichen Publikationen finden Sie außerdem auf unserer Seite Forschung und Entwicklung.
Therapie-Forschung der Hochschulambulanz für Psychotherapie der Uni-Würzburg
VR-Flug
Das Training beeinhaltet:
allgemeine Informationen über Fliegen und Angst
eine individuelle Analyse der Flugangst
die Vermittlung von darauf abgestimmten Bewältigungsfertigkeiten
das therapeutische Gespräch
und Übung im Flugsimulator.
Das Flugangsttraining baut auf verhaltenstherapeutischen Konzepten auf, die sich bei der Behandlung von Angststörungen als wirksam erwiesen haben. Ziel ist es, dass die Betroffenen nach individueller Vorbereitung durch einen Psychologen einen Flug unternehmen und die Erfahrung machen, dass Sie gut mit der Angst umgehen können und die befürchteten Konsequenzen nicht eintreten.
Zur Vorbereitung und Planung des Trainings im Flugsimulator bekommen Betroffene ein Informationsheft und einen Fragebogen zugesandt. Mit Hilfe der Broschüre können sie sich neue Informationen zur Angst und zum Fliegen aneignen und sich auf unser Trainingsprogramm vorbereiten. Der Fragebogen wird genutzt, um ein genaues Bild der Flugangst zu erhalten und darauf aufbauend eine möglichst effektive Therapie zu planen.
Das Programm vor Ort dauert einen halben Tag und wird an einem Blocktermin in Würzburg an der Hochschulambulanz durchgeführt. In einem therapeutischen Gespräch werden die Flugangst und mögliche weitere Probleme genauer besprochen. Darauf aufbauend werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie die Betroffenen Ihre individuelle Angst bewältigen können. Diese Strategien werden dann in einem Flugsimulator erprobt und geübt. Dadurch können sie die Flugsituation aus einer neuen Perspektive erleben und lernen, diese Situation immer besser zu bewältigen.
An einem dem Training folgenden Tag wenden die Betroffenen diese Fertigkeiten während eines realen Linienfluges an und machen dadurch die Erfahrung, dass sie gut mit der Angst umgehen können. Dieser Flug wird ohne Therapeut stattfinden, wie dies ja auch bei späteren Flügen der Fall sein wird. Abschließend wird diese neue Erfahrung persönlich ausgewertet.
Weitere Informationen erhalten sie auf den Webseiten der Hochschulambulanz.
Flugangststudien der JMU-Würzburg
Einfluss von visueller Ablenkung auf die Angstreduktion von Flugphobikern während einer Expositionsbehandlung in virtuellen Welten (Brütting, J., 2006)
Einfluss von Aufmerksamkeit und Ablenkung bei der Exposition von flugängstlichen Personen in virtuellen Welten (Weigand, D., 2004)
Kognitive und physiologische Unterschiede zwischen Flugphobikern und Kontrollpersonen bei der Exposition in virtueller Realität (Petrusek, S., 2003)
Mühlberger, A., Weik, A., Pauli, P. & Wiedemann, G. (2006). One-session virtual reality exposure treatment for fear of flying: one year follow-up and graduation flight accompaniment effects. Psychotherapy Research. 16, 26-40.
Mühlberger, A., Petrusek, S., Herrmann, M. J. & Pauli, P. (2005). Biocyberpsychologie: Subjektive und physiologische Reaktionen von Flugphobikern und Gesunden bei Exposition mit virtuellen Flügen [Biocyber psychology: subjective and physiological reactions in flight phobics and normal subjects during flight simulations]. Zeitschrift für Klinische Psychologie und Psychotherapie. 34, 133-143.
Mühlberger, A., Wiedemann, G. & Pauli, P. (2005). Subjective and physiologic reactions of flight phobics during VR exposure and treatment outcome: What adds motion simulation? Annual Review of CyberTherapy and Telemedicine: A decade of VR, 3, 185-192.
Mühlberger, A., Wiedemann, G. and Pauli, P. (2003). Efficacy of a one-session virtual reality exposure treatment for fear of flying. Psychotherapy Research, 13(3), 323-336.
Mühlberger, A., Herrmann, M. J., Wiedemann, G., Ellgring, H. & Pauli, P. (2001). Repeated exposure of flight phobics to flights in virtual reality. Behaviour Research and Therapy, 39, 1033-1050.
VTplus wird diese Anwendungen – portiert auf eine neue Grafik-Engine – basierend auf einem Kooperationsrahmenvertrag mit der Universität Würzburg zur VR-Forschung und VR-Therapie weiter entwickeln.
VTplus wird diese Anwendungen – portiert auf eine neue Grafik-Engine – basierend auf einem Kooperationsrahmenvertrag mit der Universität Würzburg zur VR-Forschung und VR-Therapie weiter entwickeln.
Einfluss von Annäherungs- und Vermeidungsverhalten auf die Angstreaktion von Spinnenphobikern (Sperber, M., 2004, JMU-Würzburg)
Spinnen VE (2003)
Virtual Spider Exposition (2004)
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Mühlberger, A., Sperber, M., Wieser, M. J., Pauli, P. (2008).“A virtual reality behavior avoidance test (VR-BAT) for the assessment of spider phobia.“ Journal of CyberTherapy & Rehabilitation 1,2.
VTplus wird diese Anwendungen und Weiterentwicklungen dieser Forschungsergebnisse – portiert auf eine neue Grafik-Engine – basierend auf einem Kooperationsrahmenvertrag mit der Universität Würzburg zum Einsatz in der VR-Forschung und VR-Therapie weiter entwickeln.
VTplus entwickelt und vertreibt Virtual Reality Simulationssysteme zur Durchführung empirischer Forschung in den Bereichen Psychiatrie, klinische Psychologie und Psychotherapie. Das Leistungsangebot umfasst die Konzeption und Beratung zu VR-Systemen, Messtechnik, Simulationssoftware und interaktiven VR-Inhalten, sowie das Projektmanagement und die Projektrealisierung als Generalunternehmer. Weiterhin steht VTplus als Partner für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur Verfügung. (KMU F&E)
Die Gründung von VTplus markiert den Beginn einer Entwicklung, die virtuelle Realität aus der Forschung in die klinische Anwendung gebracht hat. Hier begann die Geschichte eines Unternehmens, das VR-Therapie und Forschung nachhaltig geprägt hat.
Heute zählt VTplus zu den etablierten Anbietern von VR-Systemen für Forschung, Psychotherapie und Neurorehabilitation. Die Gründung 2010 war der Startpunkt für zahlreiche erfolgreiche Forschungskooperationen und medizintechnische Entwicklungen.
Mehr zur aktuellen Ausrichtung des Unternehmens finden Sie auf der Seite VTplus Unternehmen ›.